|
|
|
Material:
 |
1 ml Serum |
Bewertung:
 |
Interpretation:
 | normales Verteilungsmuster? |
 | Hinweis auf poly- oder monoklonale
Immunglobulinfraktionen? |
|
Hinweise:
 | Empfindlichste Methode zur Diagnose und Klassifizierung
monoklonaler Gammopathien (Paraproteinämien):
 | Proliferation meist eines oder einiger weniger Klone von Plasmazellen →
Produktion eines homogenen Immunglobulins →
M-Gradient (Myelom-Gradient) in der Eiweiss-Elektrophorese →
in der Immunfixation sind diskrete Befunde leichter identitifzierbar,
zudem ist eine Typisierung des Klons möglich. |
|
 | Nachweis von Paraproteinen des Leichtkettentyps bei
Plasmozytomen ist möglich (Bence-Jones-Plasmozytom) |
 | Indikation und diagnostisches Procedere: siehe Gammopathie-Diagnostik |
Methode:
- Durchführung einer Serum-Elektrophorese
- Anlegen von mit Antiseren getränkten
Zelluloseacetatfolien (Anti-IgG, Anti-IgM,
Anti-IgA, Anti-κ,
Anti-λ):
 | Damit sind folgende Klone identifizierbar:
 | IgA-κ oder -λ |
 | IgG-κ oder -λ |
 | IgM-κ oder -λ |
 | IgD-κ oder -λ |
 | IgE-κ oder -λ |
 | Nur Leichtketten κ oder λ |
 | Nur Schwerketten IgA, IgD, IgE, IgG oder IgM
|
|
 | oft werden die
extrem seltenen monoklonalen Gammopathien
vom Typ IgD und IgE nur unvollständig dargestellt. |
- Auswaschen nicht-präzipierter Proteine
- Anfärbung der durch Präzipitation mit monospezifischen
Antikörpern gebildeten Immunkomplexe
Siehe auch:
|