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Synonym:
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Lactase-Mangel |
Testverfahren:
 | venöser Lactose-Toleranztest |
 | H2-Lactose-Atemtest |
Physiologie:
 | Das Lacase-Gen (LCT)
 | kann einen T>C Polymorphismus aufweisen |
 | regelt die Produktion der Lactase |
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 | autosomal rezessiver Erbgang:
 | nur bei homozygot vorliegendem Gendefekt zeigt sich
klinisch ein Symptomatik |
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venöser Lactose-Toleranztest:
Material:
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5 NaF-Röhrchen |
 | oder 5 Serumröhrchen (zentrifugieren und
Serum einsenden!) |
Indikation:
 | V.a. Lactose-Intoleranz |
 | V.a. Lactase-Mangel |
Hinweise:
 | Einfach durchzuführender, geräteunabhängiger Test |
 | nicht so sensitiv wie H2-Atemtest!
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Testdurchführung:
- Abnahme der Basalwerte für Glucose (und ggf.) Galactose
(Bitte Serumröhrchen mit „Zeitpunkt 0“ oder „Basalwert“ sowie
Patientennamen und Geburtsdatum versehen.
- Testdurchführung morgens nüchtern
- orale Gabe von 50 g Lactose in 400 ml Wasser
(Kinder: 2 g Lactose/kg Körpergewicht, maximal 50 g)
- weitere Abnahmen von Glucose (und ggf. Galactose) zu den
Zeitpunkten:
 | 30 Min. |
 | 60 Min. |
 | 90 Min. |
 | 120 Min. |
 | Bitte alle Röhrchen mit Patientennamen, Geburtsdatum und
Minutenzahl nach Stimulation versehen! |
Bewertung:
 | pathologischer Testausfall (Lactoseintoleranz) liegt vor:
 | bei Glucoseanstieg nach 2 h < 20 mg/dl
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 | beim Auftreten folgender Symptome binnen 8 Stunden nach
Lactosegabe:
 | wässeriger Diarrhoe |
 | Tenesmen |
 | Blähungen und Flatulenz |
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H2-Lactose-Atemtest:
Material:
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7 Alveolarluftröhrchen |
Indikation:
 | V.a. Lactose-Intoleranz |
 | V.a. Lactase-Mangel |
Testprinzip:

Testdurchführung:
- Abnahme des Basalwertes (Bitte Alveolarluftröhrchen mit
„Zeitpunkt 0“ oder „Basalwert“ sowie Patientennamen und Geburtsdatum
versehen.
- Testdurchführung morgens nüchtern
- orale Gabe von 50 g Lactose in 400 ml Wasser
(Kinder: 2 g Lactose/kg Körpergewicht, maximal 50 g)
- weitere Abnahmen von Alveolarluftröhrchen zu den
Zeitpunkten:
 | 30 Min. |
 | 60 Min. |
 | 90 Min. |
 | 120 Min. |
 | 150 Min. |
 | 180 Min. |
 | Bitte alle Röhrchen mit Patientennamen, Geburtsdatum und
Minutenzahl nach Stimulation versehen! |
Bewertung:
 | pathologischer Testausfall (Lactoseintoleranz) liegt vor:
 | Bei Anstieg der H2-Exhalation nach Gabe von Lactose |
 | beim Auftreten folgender Symptome binnen 8 Stunden nach
Lactosegabe:
 | wässeriger Diarrhoe |
 | Tenesmen |
 | Blähungen und Flatulenz
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 | Eine Differenzierung in primärer (angeborene) oder
sekundärer erworbene Ursache (Sprue etc.) ist nicht möglich! |
 | Bei Anstieg der H2-Exhalation nach Gabe von Glukose liegt
eine bakterielle Überwucherung des Dünndarms vor. |

Genanalyse:
Material:
 | EDTA-Blut |
Indikation:
 | V.a. genetisch determinierte Lactoseintoleranz
(z.B. mehrere Familienmitglieder betroffen) |
 | Unterscheidung zwischen primärer (angeborener) und
sekundärer (erworbener) Ursache bei bekanter Lactoseintoleranz |
Testprinzip:
 | Untersuchung des Gens LCT am Locus: 2q21 |
Bewertung:
 | LCT -13910 TT : kein Hinweis auf primäre
Lactoseintoleranz (40% der Bevölkerung) |
 | LCT -13910 TC : kein Hinweis auf primäre Lactoseintoleranz
(45% der Bevölkerung) |
 | LCT -13910 CC : Genetische Anlage für Lactoseintoleranz
(15% der Bevölkerung) |

Ursachen für Lactose- und Kohlenhydratintoleranzen:
 | primärer Lactase-Mangel häufigste Ursache (etwa 5–20 %
der Bevölkerung) |
 | sekundäre Ursachen:
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 | Weitere Kohlenhydratintoleranzen z.B. Fruktose, Xylose, Xylit, Maltose etc. können festgestellt werden. |
Klinik:
 | wässeriger Diarrhoe |
 | Tenesmen |
 | Blähungen und Flatulenz |
Siehe auch:
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