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Synonym:
 | neue Taxonomie: Pneumocystis jiroveci
 | der humanpathogene Erreger wird nach dem Entdecker und tschechischem
Forscher Otto Jírovec (*1907, +1972) aus Pneumocystis carinii in
Pneumocystis jiroveci umbenannt |
 | die von Antonio Carini im Jahre 1910 erstbeschriebene
Pneumocystis-Spezies, Pneumocystis carinii, findet sich ausschließlich
bei Ratten. |
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Material:
 | Bronchoalveoläre Lavage |
 | induziertes Sputum (Inhalation mit 3 % NaCl) |
 | Normales Sputum ist ungeeignet! |
Norm:
 | negativ |
Erreger:
 | Pneumocystis carinii werden seit 1988 zu den Pilzen gezählt
(RNA-Sequenzierung)
 | früher Einordnung bei den Protozoen (besitzen viele Eigenschaften von
Protozoen):
 | starke Ähnlichkeit in Erreger-Morphologie und Wirtsspezifität
mit Protozoen |
 | Fehlen einiger phänotypischer Eigenschaften, die für Pilze typisch
sind |
 | Vorhandensein der morphologischen Eigenschaften, die für Protozoen typisch
sind |
 | Protozoen-Mittel sind wirksam, aufgrund des fehlende Ergosterols
wirken auch die klassischen Antimykotika dagegen nicht!. |
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Nachweismethode:
 | Färbung von Zytozentrifugen-Präparaten nach Giemsa |
 | Nachweis von alveolären Zysten
("Pneumozysten") und zahlreichen Plasmazellen. |
Klinik:
 | atypischen Pneumonie:
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Therapie:
 | hochdosiert Cotrimoxazol p.o. über 3 Wochen |
 | folgend ggf. Rezidivprophylaxe mit
Pentamidin-Inhalationen |
Siehe auch:
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